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"Schon im Mittelalter wurde Heinrich von Veldeke zu den Begründern des höfischen Minnesangs gezählt. In seinen Liedern lässt er die Blumen duften und die Vögel singen. So ist auch der Ritter mitten in der frühlingshaften Natur dargestellt: auf einem blühenden Rasenhügel sitzend, den Kopf sinnend in die Hand gestützt, lauscht er auf das aus seinem Inneren aufsteigende Lied an die Geliebte. Er mochte wohl alle Tiere: Die Vögel umflattern ihn jubilierend, das Eichhörnchen spielt auf seiner Schulter. Alle Eigenschaften der Dichtung Heinrichs sind in diesem Bilde festgehalten."

(aus: Manessische Liederhandschriften, VS Verlagshaus Stuttgart GmbH, 1985)